Pigmente / Mischtechnik
Gabriele Musebrink: Expressives und Feinstoffliches in Bewegung
„Das Material macht nicht, was es soll. Und genau das ist das Spannende, das ist Leben pur." In Gabriele Musebrinks expressiver Herangehensweise geht es um den Augenblick und um das Arbeiten aus einer Zentrierung heraus – ganz gleich, ob es sich um das Einstäuben der Pigmente, um das Aufbringen selbst hergestellter Strukturuntergründe oder um ihre Vorliebe für den Zenstrich handelt. Sie werden eintauchen in den Spannungsbogen mit Pigmenten, Beizen und Bindemitteln in Marmormehlstrukturen um auf Sumpfkalkschichten zu arbeiten. Farben entstehen durch eingepustete Pigmente und Sande, Farben werden im Malprozess hergestellt, in die feuchte Masse eingearbeitet, und der Pinsel wird durch Hände und Wasser ersetzt.
Kurs-Nr. 12-035
5 Kurstage
Di 22. – Sa 26. Mai 2012
9.30 bis 17.00 Uhr
Min. 10 bis max. 14 TN
490,– Euro/pP
Di 22. – Sa 26. Mai 2012
9.30 bis 17.00 Uhr
Min. 10 bis max. 14 TN
490,– Euro/pP
Kurs-Nr. 12-037
5 Kurstage
Mo 28. Mai – Fr 01. Jun 2012
9.30 bis 17.00 Uhr
Min. 10 bis max. 14 TN
490,– Euro/pP
Mo 28. Mai – Fr 01. Jun 2012
9.30 bis 17.00 Uhr
Min. 10 bis max. 14 TN
490,– Euro/pP
Kurs-Nr. 12-076
5 Kurstage
Do 11. – Mo 15. Okt 2012
9.30 bis 17.00 Uhr
Min. 10 bis max. 14 TN
490,– Euro/pP
Do 11. – Mo 15. Okt 2012
9.30 bis 17.00 Uhr
Min. 10 bis max. 14 TN
490,– Euro/pP
Gabriele Musebrink
Gabriele Musebrink, 1955 wurde sie in Essen/Deutschland geboren. Künstlerisch prägend sind für sie zum einen die zwölf Jahre, in denen sie einen Teil des Jahres ein italienisches Zuhause hatte und ihre Aufenthalte in Norwegen (Røros): zu der bis dahin verwendeten Ölfarbe kamen Baumaterialien und Erden, sie wurde mit Holzlasur vermalt, bis letztlich heute die fertig herg estellte Farbe fast gänzlich abgelöst wird durch Pigmente. Künstlermaterialien und Baumaterialien geben sich in ihren Arbeiten die Hand, Stofflichkeit und Sinnlichkeit in der Oberfläche bekommen die Dominanz. Künstlerisches Arbeiten und das Weiterreichen von Kunst münden letztlich in eine über 20 Jahre lange Seminartätigkeit und die Gründung einer Kunstschule. 


